ScienceSource.info
ScienceSource.info
SiS
20:04
Allgemeines
:: Home
:: Disclaimer
Artikel
:: Physik
:: Astrophysik
:: Mathematik
:: Informatik
Community
:: Foren
:: Chat
Sonstiges
:: Quiz
:: Partner
:: Kontakt
Funktionen
:: Forum-Login
:: Login
:: Suchen

Info
Viel Spaß im Forum!



Home Forengruppe Kontakt Suchen
ScienceSource.info / Artikel / Astrophysik

Das kosmologische Modell

Für gewöhnlich hat das kosmologische Modell die Aufgabe, einen klassischen Rahmen zu gestalten, um selbst mikroskopische Prozesse zu beschreiben, die wiederum über die Geschichte des materiellen und somit über die Evolution des Rahmens herrschen.
Um eine Gliederung zu erreichen ist es erst einmal Voraussetzung, dass sich die Größen merklich unterscheiden, damit sind Energie, Länge, und Zeit gemeint, heute ist dies zweifelsohne gegeben, doch wie sah es damit vor der Inflation aus? Ist es überhaupt möglich darauf eine Antwort zu geben, schließlich verlangt das Ziel der Erklärung des Kosmos aus den Bewegungsgesetzen heraus, dass die Schlüsse auf die Frühgeschichte immer unschärfer werden. Einer der positiven Aspekte des Modells der inflationären Phase war es doch, dass der Kosmos seine Frühgeschichte zumindest teilweise vergisst, doch ist es uns auch nicht möglich Einzelheiten der präinflationären Phase zu erkennen, doch kann diese nicht völlig beliebig abgelaufen sein, denn es gab ja zumindest die Inflation.
Sobald das Universum auf einem Ausflug in der Geschichte die plancksche Länge unterschritten hat, so wird es einzig und alleine von Quantengesetzten bestimmt, Sobald das Universum auf einem Ausflug in der Geschichte die plancksche Länge unterschritten hat, so wird es einzig und alleine von Quantengesetzten bestimmt, eine Trennung in verschiedene Teilbereiche ist somit nicht mehr länger möglich. Die Quantentheorie setzt allerdings einen externen Beobachter voraus, und so stoßen wir schon auf das erste Paradoxon, das Universum umfasst ja bereits per Definition alles, wie soll es da einen Beobachter außerhalb geben? Lassen wir diesen Punkt vorerst bei Seite, so können wir bereits eine erste Aussage darüber treffen, worüber es in der Quantenkosmologie geht.
  • Sie soll jene Bedingungen bestimmen, unter denen das Universum als klassisch angesehen werden kann.
  • Sie soll die Anfangsbedingungen für die klassische Entwicklung auswählen, dies wird in der Weise geschehen, dass die Randbedingungen an die Wellenfunktion des Universums die Anfangsbedingungen der klassischen Lösungen implizieren. Denn durch reine Quantisierung des klassischen Modells lernt man nicht notwendigerweise etwas über Anfangsbedingungen, und die Theorie hat nur wenig Vorhersagekraft. Man verschiebt nur die Frage nach ihnen auf die Frage nach den Randbedingungen.
  • Sie soll den speziellen Vakuumzustand bestimmen, unter dem die Quantenfeldtheorie im gekrümmten Raum untersucht werden kann.
Das Objekt zentraler Begierde in der Quantenkosmologie ist die Wellenfunktion eines geschlossenen Universums:
Ψ[hij(x), Φ(x), B]
Diese stellt die Amplitude dar, die das Universum bei einer raumartigen Fläche B, mit der 3-Metrik hij so wie dem Materiefeld Φ(x), enthält.
Version 3.2      © 2001-2008 Harald Wolfsgruber